SMART on FHIR: Technische Umsetzung
für den Austausch medizinischer Daten

Die nächste Generation des Datenaustauschs zwischen Softwaresystemen: SMART on FHIR

In den USA schon lange Standard im Gesundheitswesen, in Europa noch in den Kinderschuhen

Die Zukunft des Gesundheitswesens verlangt nach einem konsistenten Ansatz für Sicherheits-, Datenschutz- und Datenmodellanforderungen für Gesundheitsanwendungen. In der Praxis ist die Umsetzung einer passenden Strategie für die meisten Systeme jedoch aufgrund der Fragmentierung von Gesundheitsinformationen eine Herausforderung. AIQNET bietet eine Lösung für diese Herausforderung durch die Bereitstellung von SMART on FHIR Spezifikation, welche den Zugriff auf medizinische Daten und deren Nutzung standardisiert.

Integrationsserver

Die Nutzung von SMART on FHIR wird ermöglicht auf bestehender Infrastruktur. Die Anbindung erfolgt über einen Integrationsserver, der die Protokolle HL7 v2, v3, CDA, FHIR und DICOM beherrscht.

Dezentrale Architektur

Über die dezentrale Architektur liegen patientenidentifizierende Daten stets innerhalb des geschützten und durch den Datenbesitzer kontrollierten Bereich.

Datenschutz Compliance

Über ein von den Krankenhäusern kontrolliertes „Data-Governance-Framework“ können die Daten bei Bedarf externen Parteien datenschutzkonform bereitgestellt werden.

Ein System, ein Datenmodell für mehr Interoperabilität

AIQNET verarbeitet unstrukturierte und strukturierte Informationen aus unterschiedlichen medizinischen Systemen wie z. B. KIS, LIS, RIS, PACS und macht sie in einem gemeinsamen System mit einem einheitlichen Datenmodell verfügbar. Unstrukturiert vorliegende Texte, Wearable-Daten, PDF-Dateien und radiologische Bilder werden durch Anwendungen von Drittanbietern strukturiert und relevante Informationen einschließlich des medizinischen Kontexts extrahiert.

Erleichterung für Entwickler und Krankenhäuser

Softwareanbieter erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Lösungen in die Krankenhäuser zu bringen, ohne selbst mit den Hürden der Integration kämpfen zu müssen. Zudem wird der Integrationsaufwand in den IT-Abteilungen innerhalb der Krankenhäuser stark reduziert.

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SMART on FHIR

Klinische und medizinische Daten einrichtungs- und sektorübergreifend austauschen

Substitutable Medical Applications, Reusable Technologies (SMART) bietet eine standardbasierte, quelloffene API, um einen universellen und sicheren Zugang zu EHRs zu ermöglichen. Die SMART-Plattform baut auf den bestehenden Fast Health Interoperability Resources (FHIR) auf. Durch die Kombination dieser beiden Standards erhalten Entwickler die Möglichkeit, Anwendungen zu entwickeln, welche flächendeckend im Gesundheitswesen funktionieren.

SMART on FHIR erleichtert Technologieunternehmen die Entwicklung von eigenen Anwendungen durch die Bereitstellung quelloffener Tools und Bibliotheken. Standards für Protokolle zur Autorisierung, Authentifizierung und UI-Integration helfen zudem dabei zu definieren, wie diese Anwendungen universellen Zugriff zu einzelnen EHRs erhalten können. Des Weiteren bietet die Plattform den Entwicklern mithilfe einer Anwendungsgalerie die Möglichkeit, Anwendungen vor der Bereitstellung zu testen.

WEB-APPLIKATIONEN: Die meisten Anwendungen von SMART on FHIR sind webbasiert, was besonders reizvoll ist, da so keine Backend-Schicht erforderlich ist. Anwendungen können entsprechend über HTML, Javascript und CSS geschrieben werden, während SMART on FHIR als Anwendungs-Backend dient.


MOBILE APPLIKATIONEN: SMART on FHIR eignet sich zudem für die Erstellung umfangreicher mobiler Anwendungen (mHealth)


SERVER-APPLIKATIONEN: Neben interaktiven Benutzeranwendungen ermöglicht SMART on FHIR, mithilfe einer konsistenten Autorisierungsmethode des Datenzugriffs, die Erstellung und Nutzung von Backend-Anwendungen.

Interoperabilität ist für Technologieunternehmen des Gesundheitswesens von besonderem Wert. Da die meisten EHR-Datenbanken eine proprietäre API verwenden, müssen Technologieunternehmen im Gesundheitswesen oftmals eine eigene Verbindung zu jeder einzelnen Datenbank herstellen, um Zugriff auf medizinische Daten zu erhalten. Dieser Prozess ist sowohl kosten- als auch zeitaufwändig. SMART on FHIR löst dieses Problem, indem es eine quelloffene und standardisierte API für einen sicheren und universellen Zugriff auf EHR-Datenbanken bietet.


Da jede entwickelte Anwendung mit jeder EHR-Datenbank funktioniert, die SMART on FHIR verwendet, kann jede Technologie im Gesundheitswesen ausgetauscht werden, wodurch es Gesundheitssystemen ermöglicht wird, auf eine Vielzahl medizinischer Daten zuzugreifen, die ihren eigenen Bedürfnissen entsprechen. Das Ergebnis ist eine schnellere und einfachere Entwicklung und Nutzung von Anwendungen für das Gesundheitswesen, was nicht nur die Patientenversorgung, sondern die Qualität des gesamten Marktes verbessert.

Fair Data Use

AIQNET garantiert eine faire Datennutzung

Die gemeinsame Nutzung von medizinischen Daten ist für den wissenschaftlichen Fortschritt unerlässlich,
da sie die Zusammenarbeit fördert und eine bessere Entscheidungsfindung ermöglicht.

Besonders im Gesundheitswesen ist der Datenaustausch nachweislich von besonderer Bedeutung.

Um einen nachhaltigen und sicheren Austausch von Daten zu gewährleisten, wurden 2016 die FAIR Data Prinzipien durch ein Konsortium aus Wissenschaftlern und Organisationen ins Leben gerufen und werden seither weltweit als Grundsätze für Forschungseinrichtungen anerkannt. Die Prinzipien beziehen sich auf sämtliche digitale Objekte, welches innerhalb eines Forschungsprozesses entstehen. Entsprechend gelten sie für quantitative und qualitative Daten, als auch für Software, Services und sogar Algorithmen.

Was bedeutet FAIR?

Die FAIR-Prinzipien legen fest, dass Daten, welche zu Forschungszwecken genutzt werden, Findable, Accessible, Interoperable und Re-usable sein sollen.

Findable

(auffindbar)

Accessible

(zugänglich)

Interoperable

(interoperabel)

Re-useable

(wiederverwendbar)

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